Ich sehe ihn jeden Tag – diesen Zaun.
Auf meinem Weg zur Arbeit, am Rand der Stadt.
Seit Russlands Angriff auf die Ukraine
steht hier eine kleine Stadt in der Stadt.
Und ich frage mich leise:
Was liegt vor, was liegt hinter dem Zaun?
Sind die Menschen angekommen – oder nur gelandet?
Sind sie geflohen – oder wurden sie fortgerissen?
Der Krieg ist hierhergekommen,
hat für mich ein Gesicht bekommen,
etwas zwischen Erschöpfung und Hoffnung –
und ich fahr mit dem Bus einfach weiter.